WIE AUS „17 METER“ EINE GUTE SHOW WIRD

Entertainments / 06/11/2011

10 EINFACHE ÄNDERUNGEN, UM AUS DER NEUEN SHOW AUF PRO 7 EINEN 17-METER-HOMERUN ZU MACHEN

17Meter

Eine actiongeladene Quizzshow mit zwei jungen Moderatoren für den besten Slot der Woche – da haben die Leute von Pro Sieben schon einiges richtig gemacht, grundsätzlich und auch im Detail. Für den großen Wurf muss aber sicher noch justiert werden. Zum Beispiel so:

Die Moderatoren

1. Man kauft sich keinen Porsche, um dann in 30er Zonen rumzugurken. Joko und Klaas zu bremsen wäre ein Fehler. Sie machen zu lassen wie sie wollen auch. Spornt sie an, Gas zu geben, sich gegenseitig zu bekriegen, das gegnerische Team süffisant zu schikanieren und das eigene aus ganzem Herzen (und mit namentlicher Ansprache der Kandidaten!) anzufeuern.

2. Keine Anzüge. Die Show ist zu sportlich, die Fragen zu leicht, die Moderatoren zu locker und zu jung. Anzüge distanzieren sie von ihren Zuschauern, Kandidaten und Sendungsinhalten.

3. Joko und Klaas sehen nicht nur unterschiedlich aus, sie sind es auch, also macht das klar. Arbeitet ihre individuellen Merkmale in der Show heraus, sonst kann das am End jeder machen. Aber warum, wenn ihr den Porsche doch schon mal da habt!?

4. Was haben Joko oder Klaas davon, wenn ihr Team gewinnt? Genau: nix. Also: Bestraft den Verierer am Ende in der Show. Das spornt ihn an sein Team zu unterstützen und gibt ein prima Finalbild ab!

Die Show

1. Spannung kommt durch spannende Spiele und die fehlten. Spannung kommt aber auch durch die passende Inszenierung, also Bild, Dynamik, Sound etc. Also, macht das.

2. Die Teams sind nicht auseinander zu halten. Steckt sie in einheitliche Farben. Vom Fußball lernen heißt hier siegen lernen.

3. Wenn die Teams gegen einander spielen, das aber nacheinander tun, wirds fad. Immer die Teams gleichzeitig gegeneinander spielen lassen.

4. Die Show war nicht live, weil das ja sicherer ist für alle Beteiligten, aber so macht das keinen Sinn. Mehr Spannung, mehr Spontaneität und vor allem Witz durch mehr Adrenalin bei allen Beteiligten ist mindestens ab Show 4 Pflicht.

5. Die Kandidaten sind nicht greifbar, wir lernen sie nicht kennen und fiebern also nicht mit ihnen mit. Kurze Talks über „was wirst Du mit dem Geld machen“ oder „mal ehrlich, wie hast Du trainiert“ oder auch „wen findest Du eigentlich schärfer von uns zwei Moderatoren?“ müssen in jede Show.

6. Da war Publikum im Studio, zeigt es. Zeigt die Lacher, das Nägelkauen, das Anfeuern und wenn ihr es nicht habt, dann nehmt all eure Praktikanten und faket es.


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