BECAUSE HE KAHN

Socio.Politico / 05/17/2011

DOMINIQUE STRAUSS-KAHN, SO TYPISCH

Die These: so sind sie alle, die reichen, mächtigen, berühmten Männer, denn wären sie anders, sie wären nicht reich und nicht mächtig und nicht berühmt.

BoysWillBeBoys

Boys Will Be Boys

 

Dominique Strauss-Kahn soll also ein Zimmermädchen sexuell belästigt haben. Das ist natürlich bis jetzt reine Spekulation, aber nur um der Argumentation willen: was wäre wenn? Ein Mann, der alles hat, den in seiner Branche fettesten Job der Welt, eine – wie man liest – tolle Frau, mehr Geld als er essen kann, es mangelt ihm an nichts. Ha, an fast nichts. Denn an was denkt der dirty old man, wenn er frisch geduscht und nackt aus der Dusche kommt? Geld für die Griechen? Ein Präent für die Frau von Tiffanys? Nö, da kommt ein Zimmermädchen ins Zimmer und er will: Sex.

Yes He Can

Im Gegensatz zu den meisten anderen Männern seines Alters und seines (bescheidenen) Aussehens hat Strauß-Kahn aber einen entscheidenden Vorteil: er ist mächtig und reich und gewohnt zu bekommen, was er will. Toll für ihn doof für die Servicekraft, richtig doof für ihn. Da hat der dominante Dom für ein klein wenig orqler Stimulation sein ganzes aleben riskiert – und ruiniert. Der rüstige Franzose ist kein Einzelfall und ein Namensvetter drängt sich auf.

 

Forever Number One

Oliver Kahn ist Deutschlands Nummer eins, die Fans lieben ihn, die ach Chinesen vergöttern ihn, sein üppiges Spielergehalt peppt er mit diversewten Werbeeinnahmen auf, er hat ne schöne Frau, Kinder, was will Mann mehr? Herr Kahn will eine Blondine. Hat er schon? Ok dann ne junge Blondine. Er macht sich also für eine leidlich attraktive Frau mit entsprechendem Intellekt zum Horst. Die Neue aber verlässt ihn dann, weil sie geglaubt hat, dass der blöde Hochstapler wirklich ein reicher griechischer Reedereibesitzer sei. Der Lügner fliegt auf, Blondchen kommt zum Oli zurück gekrochen und der? Nimmt sie mit Kusshand wieder – und macht sich zum grösten Depp der Saison.

Wenn das nun Menschen wie du und ich machen, wegen irgendeiner Frau Mist bauen, wegen einem schnellen F**k, ok, man könnte sagen wir armen Schweine haben ja sonst nchts vom Leben. Aber warum jene, die alles haben?

Schmitt Balls On Fire

Die an der Spitze wären nicht an der Spitze, wenn es sie an ihrer Spitze nicht mächtig jucken würde. Ihnen steht das Testosteron bis in die Pupillen und es gibt nur eine Frage: wie kann ich mich möglichst schnell und möglichst oft entladen? Diese These stützt einer, der es Wissen muss. Harald Schmitt. In einem Interiew gestand er, dass er als Junge eine Nesche besetzen musste, um überhaupt von den Mädchen wqhr genommen zu werden. Jungs merken ja schon sehr früh, was die Wissenschaft uns erst jetzt beweist: in ihrer fruchtbaren Hase stehn Frauen auf die männlich markanten Typen. In der Schule sind das die Sportfans. Und gehört man nicht dazu, siehts erstmal schlecht aus mit den Chancen. Also muss eine Nische her und die war bei Schmitt das lustig ein. Hat ja auch geklappt.

Lifestyle Of The Rich And Shameless

Die Liste der Belege ist lang. Und illuster und in der Durchschaubarkeit auch lustig. David Duchovny spielt einen FBI X-Agenten mit r sexuellen Ausstrahlung einer Moorleiche. Dann spielt er die Rolle eines sexbessenenen Schriftstellers und wird im echten Leben zu, genau, einen sexbesessenen Schauspieler. Warum! Weil er jetzt endlich leben kann, was ihn vor die Kamera gedrängt hat. Er war sicher schon vorher kein Kind von Traurigkeit, aber in die Klinik wegen Sexsucht (haha, da man da ja nicht alle Männer der Welt rein stecken kann, dürfen nur die reichen rein), alwo in die Sexklinik kommt er erst durch Cqlifornication. Man stelle sich aber auch mal eine Alltagsszene des armen David vor. Er betritt eine Bar und die eine Freundin sagt zur anderen: „He, das ist doch der Typ, der diesen nymphomanen Schriftsteller spielt. Ich frage mich, ob der wirklich…“ Eine gemähte Wiese.

Wie sich sich das so anfühlt? Man könnte bei Charly Sheen nachfragen. Auch dieser arme geplagte Mann muss eine Rolle spielen, die ihm ermöglicht auszuleben, was ihn in seinen Job getrieben hat.

Don’t Stop Til You Get Enough

All diese Männer wären nicht wo sie sind, ohne eine gehörige Portion, ähem, Geilheit. Aber alle genannten Beispiele machen natürlich auch die Bipolarität (was nicht anzüglich gemeint ist) klar: ihre Lust ermoglicht erst ihren Erfolg, ihr Erfolg ermöglicht das Stillen der Lust, das Stillen der Lust gefährdet aber ihren Erfolg.

 

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Picture of Strauss-Kahn By: International Monetary Fund (photographer uncredited)
(IMF Photographic archives) [Public domain]
via Wikimedia Commons
Picture of Duchovny By: Ford Motor Company from USA (a Ford Escape Hybrid & David Duchovny)
CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons
Picture of Sheen By: Angela George at http://www.flickr.com/photos/sharongraphics/
CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
 

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1 Comment

on 05/19/2011

weitere Kandidaten, die erfolgreich ihre Erfolgsnische suchten, um Erfolg bei Frauen zu haben: Osama Bin Laden, Arnold Schwarzenegger, Til Schweiger, Dieter Bohlen, Bill Clinton.



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